Hundewesen

„Jagd ohne Hund ist Schund“

Jagdhund

Wir brauchen „gute Jagdhunde“, um die Jagd waid- und tierschutzgerecht auszuüben! Junge Jagdhunde müssen eine umfängliche Ausbildung absolvieren, an deren Ende sie geprüft werden. Nur geprüfte Hunde dürfen im Jagdgebrauch eingesetzt werden.

Unsere Kreisgruppe bietet auch heuer wieder Hundekurse an. Wir freuen uns auf Gespanne, die intensiv mit ihren Hunden arbeiten wollen. Die Jagdhundeausbildung bedeutet viel Training mit dem Hund.

Die zu erlernenden Lektionen sind der übliche Grundgehorsam wie Sitz, Platz, Fuß, Ablegen, Hereinkommen und das Apportieren sowie die Wald-, Feld- und Wasserarbeit, insbesondere die Haarwildschleppe im Wald, die Federwildschleppe im Feld, das Verlorenbringen aus dem Wasser sowie Schweißfährten für die Nachsuche.

Leiden von Wildtieren wollen wir vermeiden. Deshalb müssen wir uns bei der Ausbildung unserer vierbeinigen Jagdkameraden um so mehr anstrengen. Wir helfen Ihnen gerne dabei. Im Gegenzug müssen Sie als angehender Hundeführer aber auch Einiges mitbringen, denn nicht wir bilden Ihren Hund aus, sondern wir leiten Sie an, Ihren Hund selber auszubilden.

Jagdhund

Dafür benötigen Sie in erster Linie viel Zeit für die Ausbildung, insbesondere im 1. Ausbildungsjahr. Auch nach bestandener Prüfung muss regelmäßig mit dem Jagdhund trainiert werden. Kein Sportler kann ohne regelmäßiges Training Höchstleistungen erbringen – der Jagdhund auch nicht.

Ein Hund ist ein Lebewesen und keine Jagdausrüstung. Für die Ausbildung braucht es Motivation des Hundeführers, Ausdauer, Geduld, Selbstbeherrschung und die Bereitschaft, sich auch ein bisschen mit den theoretischen Grundlagen vertraut zu machen.

Auf den Seiten des Bayerischen Jagdverbandes finden Sie weitere generelle Informationen zur Jagdhundeausbildung.


Prüfungsordnung zur Brauchbarkeit in Bayern (QBPO)

Seit 2024 gilt nun ausschließlich die neue „Ordnung zur Durchführung der Qualifizierten Brauchbarkeitsprüfung für Jagdhunde (QBPO) in Bayern“.

Durch das Modulare System kann jeder Hundeführer die Teile ablegen, die seinen jagdlichen Bedürfnissen entsprechen.

Die Module der Allgemeinen Brauchbarkeit sind:
(A) Stufe 1 – Gehorsam + Nachsuche
(A) Stufe 2 – Feld und Wald
(A) Stufe 3 – Wasser

Zusätzlich gibt es die sogenannten besonderen Brauchbarkeiten:
(B) – Erschwerte Nachsuche
(C) Stufe 1 – Bewegungsjagd
(C) Stufe 2 – Eignungsnachweis Schwarzwildgatter
(D) – Baujagd

Die Prüfungsteile, die bereits in der HZP bestanden wurden, müssen nicht wiederholt werden (meisten die Wasser- und Feldarbeit).

QBPO Übersicht